Datenschutzerklärung



Datenschutzerklärung

Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb unseres Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte sowie externen Onlinepräsenzen, wie z.B. unser Social Media Profile auf (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweisen wir auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).



Verantwortlicher

Dr. Stefan Wogawa

Mail st.wogawa@gmail.com

Tel. 0176/23790691

Arten der verarbeiteten Daten:

- Bestandsdaten (z.B., Namen, Adressen).

- Kontaktdaten (z.B., E-Mail, Telefonnummern).

- Inhaltsdaten (z.B., Texteingaben, Fotografien, Videos).

- Nutzungsdaten (z.B., besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).

- Meta-/Kommunikationsdaten (z.B., Geräte-Informationen, IP-Adressen).

Kategorien betroffener Personen

Besucher und Nutzer des Onlineangebotes (Nachfolgend bezeichnen wir die betroffenen Personen zusammenfassend auch als „Nutzer“).

Zweck der Verarbeitung

- Zurverfügungstellung des Onlineangebotes, seiner Funktionen und Inhalte.

- Beantwortung von Kontaktanfragen und Kommunikation mit Nutzern.

- Sicherheitsmaßnahmen.

- Reichweitenmessung/Marketing

Verwendete Begrifflichkeiten

„Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.



„Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten.



„Pseudonymisierung“ die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.



„Profiling“ jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftliche Lage, Gesundheit, persönliche Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.



Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.



„Auftragsverarbeiter“ eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

Maßgebliche Rechtsgrundlagen

Nach Maßgabe des Art. 13 DSGVO teilen wir Ihnen die Rechtsgrundlagen unserer Datenverarbeitungen mit. Sofern die Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklärung nicht genannt wird, gilt Folgendes: Die Rechtsgrundlage für die Einholung von Einwilligungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 7 DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer Leistungen und Durchführung vertraglicher Maßnahmen sowie Beantwortung von Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer rechtlichen Verpflichtungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, und die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Wahrung unserer berechtigten Interessen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.

Sicherheitsmaßnahmen

Wir treffen nach Maßgabe des Art. 32 DSGVO unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.



Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen Zugangs zu den Daten, als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, Löschung von Daten und Reaktion auf Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung, bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 25 DSGVO).

Zusammenarbeit mit Auftragsverarbeitern und Dritten

Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte, wie an Zahlungsdienstleister, gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), Sie eingewilligt haben, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.).



Sofern wir Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. „Auftragsverarbeitungsvertrages“ beauftragen, geschieht dies auf Grundlage des Art. 28 DSGVO.

Übermittlungen in Drittländer

Sofern wir Daten in einem Drittland (d.h. außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)) verarbeiten oder dies im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter oder Offenlegung, bzw. Übermittlung von Daten an Dritte geschieht, erfolgt dies nur, wenn es zur Erfüllung unserer (vor)vertraglichen Pflichten, auf Grundlage Ihrer Einwilligung, aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen geschieht. Vorbehaltlich gesetzlicher oder vertraglicher Erlaubnisse, verarbeiten oder lassen wir die Daten in einem Drittland nur beim Vorliegen der besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO verarbeiten. D.h. die Verarbeitung erfolgt z.B. auf Grundlage besonderer Garantien, wie der offiziell anerkannten Feststellung eines der EU entsprechenden Datenschutzniveaus (z.B. für die USA durch das „Privacy Shield“) oder Beachtung offiziell anerkannter spezieller vertraglicher Verpflichtungen (so genannte „Standardvertragsklauseln“).

Rechte der betroffenen Personen

Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend Art. 15 DSGVO.



Sie haben entsprechend. Art. 16 DSGVO das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.



Sie haben nach Maßgabe des Art. 17 DSGVO das Recht zu verlangen, dass betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.



Sie haben das Recht zu verlangen, dass die Sie betreffenden Daten, die Sie uns bereitgestellt haben nach Maßgabe des Art. 20 DSGVO zu erhalten und deren Übermittlung an andere Verantwortliche zu fordern.



Sie haben ferner gem. Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen gem. Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen

Widerspruchsrecht

Sie können der künftigen Verarbeitung der Sie betreffenden Daten nach Maßgabe des Art. 21 DSGVO jederzeit widersprechen. Der Widerspruch kann insbesondere gegen die Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung erfolgen.

Cookies und Widerspruchsrecht bei Direktwerbung

Als „Cookies“ werden kleine Dateien bezeichnet, die auf Rechnern der Nutzer gespeichert werden. Innerhalb der Cookies können unterschiedliche Angaben gespeichert werden. Ein Cookie dient primär dazu, die Angaben zu einem Nutzer (bzw. dem Gerät auf dem das Cookie gespeichert ist) während oder auch nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Als temporäre Cookies, bzw. „Session-Cookies“ oder „transiente Cookies“, werden Cookies bezeichnet, die gelöscht werden, nachdem ein Nutzer ein Onlineangebot verlässt und seinen Browser schließt. In einem solchen Cookie kann z.B. der Inhalt eines Warenkorbs in einem Onlineshop oder ein Login-Status gespeichert werden. Als „permanent“ oder „persistent“ werden Cookies bezeichnet, die auch nach dem Schließen des Browsers gespeichert bleiben. So kann z.B. der Login-Status gespeichert werden, wenn die Nutzer diese nach mehreren Tagen aufsuchen. Ebenso können in einem solchen Cookie die Interessen der Nutzer gespeichert werden, die für Reichweitenmessung oder Marketingzwecke verwendet werden. Als „Third-Party-Cookie“ werden Cookies bezeichnet, die von anderen Anbietern als dem Verantwortlichen, der das Onlineangebot betreibt, angeboten werden (andernfalls, wenn es nur dessen Cookies sind spricht man von „First-Party Cookies“).



Wir können temporäre und permanente Cookies einsetzen und klären hierüber im Rahmen unserer Datenschutzerklärung auf.



Falls die Nutzer nicht möchten, dass Cookies auf ihrem Rechner gespeichert werden, werden sie gebeten die entsprechende Option in den Systemeinstellungen ihres Browsers zu deaktivieren. Gespeicherte Cookies können in den Systemeinstellungen des Browsers gelöscht werden. Der Ausschluss von Cookies kann zu Funktionseinschränkungen dieses Onlineangebotes führen.



Ein genereller Widerspruch gegen den Einsatz der zu Zwecken des Onlinemarketing eingesetzten Cookies kann bei einer Vielzahl der Dienste, vor allem im Fall des Trackings, über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/ oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/ erklärt werden. Des Weiteren kann die Speicherung von Cookies mittels deren Abschaltung in den Einstellungen des Browsers erreicht werden. Bitte beachten Sie, dass dann gegebenenfalls nicht alle Funktionen dieses Onlineangebotes genutzt werden können.

Löschung von Daten

Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen.



Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland, erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 10 Jahre gemäß §§ 147 Abs. 1 AO, 257 Abs. 1 Nr. 1 und 4, Abs. 4 HGB (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handelsbücher, für Besteuerung relevanter Unterlagen, etc.) und 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 Nr. 2 und 3, Abs. 4 HGB (Handelsbriefe).



Nach gesetzlichen Vorgaben in Österreich erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 7 J gemäß § 132 Abs. 1 BAO (Buchhaltungsunterlagen, Belege/Rechnungen, Konten, Belege, Geschäftspapiere, Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, etc.), für 22 Jahre im Zusammenhang mit Grundstücken und für 10 Jahre bei Unterlagen im Zusammenhang mit elektronisch erbrachten Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen, die an Nichtunternehmer in EU-Mitgliedstaaten erbracht werden und für die der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) in Anspruch genommen wird.

Kommentare und Beiträge

Wenn Nutzer Kommentare oder sonstige Beiträge hinterlassen, können ihre IP-Adressen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO für 7 Tage gespeichert werden. Das erfolgt zu unserer Sicherheit, falls jemand in Kommentaren und Beiträgen widerrechtliche Inhalte hinterlässt (Beleidigungen, verbotene politische Propaganda, etc.). In diesem Fall können wir selbst für den Kommentar oder Beitrag belangt werden und sind daher an der Identität des Verfassers interessiert.



Des Weiteren behalten wir uns vor, auf Grundlage unserer berechtigten Interessen gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO, die Angaben der Nutzer zwecks Spamerkennung zu verarbeiten.



Auf derselben Rechtsgrundlage behalten wir uns vor, im Fall von Umfragen die IP-Adressen der Nutzer für deren Dauer zu speichern und Cookis zu verwenden, um Mehrfachabstimmungen zu vermeiden.



Die im Rahmen der Kommentare und Beiträge angegebenen Daten, werden von uns bis zum Widerspruch der Nutzer dauerhaft gespeichert.

Abruf von Emojis und Smilies

Innerhalb unseres WordPress-Blogs werden grafische Emojis (bzw. Smilies), d.h. kleine grafische Dateien, die Gefühle ausdrücken, eingesetzt, die von externen Servern bezogen werden. Hierbei erheben die Anbieter der Server, die IP-Adressen der Nutzer. Dies ist notwendig, damit die Emojie-Dateien an die Browser der Nutzer übermittelt werden können. Der Emojie-Service wird von der Automattic Inc., 60 29th Street #343, San Francisco, CA 94110, USA, angeboten. Datenschutzhinweise von Automattic: https://automattic.com/privacy/. Die verwendeten Server-Domains sind s.w.org und twemoji.maxcdn.com, wobei es sich unseres Wissens nach um sog. Content-Delivery-Networks handelt, also Server, die lediglich einer schnellen und sicheren Übermittlung der Dateien dienen und die personenbezogenen Daten der Nutzer nach der Übermittlung gelöscht werden.



Die Nutzung der Emojis erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, d.h. Interesse an einer attraktiven Gestaltung unseres Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO.

Erstellt mit Datenschutz-Generator.de von RA Dr. Thomas Schwenke
Posts mit dem Label Rassismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rassismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, September 30, 2019

„Jenaer Erklärung“ fordert Verzicht auf den Begriff „Rasse“ in der Wissenschaft

Mit dem Abschlussbericht seiner Enquete-Kommission „Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierungen in Thüringen sowie ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die freiheitliche Demokratie“ wird sich der Thüringer Landtag am 2. Oktober beschäftigen.
Das Thema wird auch in der Wissenschaft debattiert. Lange wurde dort der Begriff „Rasse“ wie selbstverständlich benutzt. Deshalb hatte das Institut für Zoologie und Evolutionsforschung der Friedrich-Schiller-Universität Jena anlässlich der 112. Jahrestagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft in der Saalestadt am 10. September eine öffentliche Abendveranstaltung zum Thema „Jena, Haeckel und die Frage nach den Menschenrassen: wie Rassismus Rassen macht“ ausgerichtet. Dort ist eine Jenaer Erklärung“ vorgestellt worden. Ihr Fazit: „Das Konzept der Rasse ist das Ergebnis von Rassismus und nicht dessen Voraussetzung“.
Mit der Erklärung soll gegen eine scheinbar wissenschaftliche Rechtfertigung für Rassismus vorgegangen werden. In dem Text heißt es dazu sehr deutlich: „Die Idee der Existenz von Menschenrassen war von Anfang an mit einer Bewertung dieser vermeintlichen Rassen verknüpft, ja die Vorstellung der unterschiedlichen Wertigkeit von Menschengruppen ging der vermeintlich wissenschaftlichen Beschäftigung voraus. Die vorrangig biologische Begründung von Menschengruppen als Rassen – etwa aufgrund der Hautfarbe, Augen- oder Schädelform – hat zur Verfolgung, Versklavung und Ermordung von Abermillionen von Menschen geführt.  Auch heute noch wird der Begriff Rasse im Zusammenhang mit menschlichen Gruppen vielfach verwendet.  Es gibt hierfür aber keine biologische Begründung und tatsächlich hat es diese auch nie gegeben.“
Der zeitliche Zusammenhang der Erklärung mit dem 100. Todestag des Jenaer Professors Ernst Haeckel am 9. August 2019 ist kein Zufall. Haeckel, der „deutsche Darwin”, sei der wohl bekannteste deutsche Zoologe und Evolutionsbiologe, heißt es in der „Jenaer Erklärung“. Und weiter: „Ernst Haeckel, der Begründer der Stammesgeschichtsforschung hat durch seine vermeintlich wissenschaftliche Anordnung von Menschen„rassen” in einem „Stammbaum” in fataler Weise zu  einem angeblich wissenschaftlich begründeten  Rassismus beigetragen. Die Stellung der einzelnen Gruppen basierte auf willkürlich herausgegriffenen Merkmalen wie Hautfarbe oder Haarstruktur und deren Umsetzung in eine stammesgeschichtliche Sichtweise. Daraus wurde eine soziale   Leserichtung mit angeblich biologisch höher und tiefer stehenden Menschengruppen.“ Die Erklärung arbeitet indes nicht nur mit historischen Beispielen. Beim Begriff des „Ethnopluralismus“ handele es sich „aber um nichts weiter als um eine Neuformulierung der Ideen der Apartheid“.
Die Autoren der „Jenaer Erklärung“, die vom Vorstand der Deutschen Zoologischen Gesellschaft und dem Präsidenten der Friedrich-Schiller-Universität Jena unterstützt wird, fordern in aller Klarheit: „Der Nichtgebrauch des Begriffes Rasse sollte heute und zukünftig zur wissenschaftlichen Redlichkeit gehören.“ Offenbar weiter unredlich will stattdessen die rechte Wochenzeitung „Junge Freiheit“ sein, das publizistische Scharnier zwischen Rechtskonservatismus und Rechtsextremismus. In der Auseinandersetzung mit der „Jenaer Erklärung“ wurden dort flugs vermeintliche „Rassenunterschiede“ bei Menschen beschworen.

Auch erschienen im Linken Parlamentsreport Nr. 18/2019

Montag, April 29, 2019

Lesenswerte Neuerscheinung zur Evolution

Die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen hat in ihrer Reihe „Die Geschichte hinter dem Bild“ aktuell den Titel „Evolution“ herausgebracht. Autor der gut lesbaren Broschüre ist der Biologiedidaktiker und Wissenschaftshistoriker Uwe Hoßfeld, Professor an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Leiter der dortigen Arbeitsgruppe Biologiedidaktik. Das Bild, auf das sich der Reihentitel bezieht, ist in diesem Fall ein als Titelbild abgedruckter „Stammbaum des Menschen“, den der Jenaer Biologe Ernst Haeckel (1834-1919) entwarf.
Wenn man den Begriff Evolution höre, so Hoßfeld einleitend, denke man sofort an Biologen wie Charles Darwin und eben Haeckel, an den Urvogel Archaeopteryx, „den Widerstand der Intelligent Design-Bewegung und des Kreationismus gegen die Evolution(stheorie), an ausgestorbene Verwandte des modernen Menschen“ oder an Stammbäume wie den auf dem Titelbild. Hoßfeld begründet, dass die Evolution, die irreversible Veränderung der Welt und der biologischen Arten über lange Zeiträume, eine historische Tatsache ist. Er erläutert die Entdeckung der Evolution durch Darwin und die Entstehung von dessen Evolutionstheorie (und fast zeitgleich der ähnlichen Theorie von Alfred Russel, der dennoch immer im Schatten Darwins blieb) und definiert wichtige Begriffe.
Hierbei betont Hoßfeld die weitreichende Bedeutung der organischen Evolution: „Bei einer wissenschaftshistorischen Retrospektive durch die Jahrhunderte erweist sich diese als besonders interessant, da sie in fast alle Bereiche des menschlichen Daseins (Politik, Ideologie, Religion, Philosophie) hineinspielt.“ Gerade hinsichtlich Politik und Ideologie lassen sich hierfür abschreckende Beispiele aus Thüringen finden.
So versuchte 2005 der damalige Ministerpräsident und CDU-Landesvorsitzende Dieter Althaus allen Ernstes, im Folgejahr einen prominenten Vertreter des Kreationismus (einer Spielart der biblischen Schöpfungslehre) und erklärten Gegner der Evolutionstheorie bei einer offiziellen Veranstaltung der Thüringer Staatskanzlei auftreten zu lassen. Es gebe zur Evolution „kein abgeschlossenes wissenschaftliches Konzept“, begründete Althaus und ließ einen Sprecher deutlich machen, dass die von ihm geführte Landesregierung in der biblischen Schöpfungslegende und der naturwissenschaftlichen Evolutionstheorie gleichwertige Erklärungsansätze zur Entstehung und Entwicklung des Lebens sah. Das Vorhaben, das bundesweit für Schlagzeilen sorgte, scheiterte am öffentlichen Widerstand.
Heute kommen schrille Stimmen etwa aus dem Narrensaum der AfD. Deren Thüringer Landesvorsitzender Björn Höcke hatte in einer Rede im November 2015 behauptet, die Evolution habe Europa und Afrika „zwei unterschiedliche Reproduktionsstrategien beschert“ und vom „afrikanischen Ausbreitungstyp“ schwadroniert – das ist biologistisch verbrämter Rassismus.
Hoßfeld beendet seine empfehlenswerte Darstellung mit modernen Auffassungen zur Evolution und bilanziert mit Blick auf Darwin und dessen Ansatz: „Es hat sich weder die wissenschaftliche Fruchtbarkeit seines Forschungsprogramms erschöpft, noch ist ein Ende der weltanschaulichen Auseinandersetzungen um den Darwinismus abzusehen.“ Seine Broschüre bietet einen gelungenen Überblick über das Thema für einen breiten Leserinnen- und Leserkreis.

Uwe Hoßfeld: Evolution (hrsg. von der Landeszentral für politische Bildung Thüringen, Reihe „Die Geschichte hinter dem Bild“), Erfurt 2019, 36 S., ISBN 978-3-946939-56-6


Auch erschienen im Linken Parlamentsreport Nr. 8/2019.

Donnerstag, März 08, 2018

Keine wissenschaftlich haltbare Definition des Begriffs „Rasse“

Eines stellt Professor Uwe Hoßfeld, Wissenschaftshistoriker und Biologiedidaktiker an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, seiner lesenswerten Schrift „Biologie und Politik. Die Herkunft des Menschen“ voran: „Bis heute gibt es keine wissenschaftlich haltbare Definition des Begriffs „Rasse“ – und dennoch besteht der Rassismus unter Menschen weiter.“
In seinem Buch rekonstruiert er die Ablösung der religiösen Erklärungen der Herkunft des Menschen durch wissenschaftliche Erklärungen im 19. Jahrhundert. Die Anthropologie erforschte die Abstammung des Menschen, wobei wissenschaftliche Erkenntnisse ganz unterschiedlicher Qualität ihren Weg in die Öffentlichkeit und auch in die praktische Politik fanden. Mit teils fatalen Konsequenzen.
Hoßfeld bilanziert: „Rassenforschung, Rassenkunde, Rassenhygiene bzw. Eugenik im 20. Jahrhundert sind dabei nur einige „Sonderwege“ rassischen Denkens und Handelns.“ Das 20. Jahrhundert benennt er als die Epoche, in der sich Wissenschaft, Gesellschaft und Politik am weitesten auf die Ideologie des Rassismus eingelassen haben, diese zum Teil neu begründeten und an der praktischen Umsetzung beteiligt waren. In der Verwirklichung politisch-ideologischer Visionen sei es um solche einer „reinen Rasse“, einer „Rasse ohne Fremdkörper“ oder ohne Kranke gegangen. Für Hoßfeld besteht „eine der größten Perversionen ethnischen Denkens (...) dann in einer Verquickung von „Rasse“ und Kultur – also in der Tendenz, ein Volk nicht nur kulturell sondern auch genetisch für andersartig zu halten“.
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sei der Begriff „Rasse“ dann wissenschaftlich weitgehend obsolet geworden.  Für das zentrale Kennzeichen der heutigen, oftmals neuen Formen des Rassismus hält Hoßfeld den expliziten Wechsel vom dogmatischen Weltbild zur praktischen Weltveränderung. In diesem Sinne beginne Rassismus dort, „wo Menschen der Ansicht sind, dass die Bekämpfung bestimmter Gruppen anderer Menschen die Welt besser macht“.
Programmatik und politische Statements von Parteien wie der AfD und der NPD in Deutschland oder der FPÖ in Österreich machen deutlich, dass Rassismus auch heute Grundlage von praktischer Politik ist. Der Landeszentrale für politische BildungThüringen ist auch deshalb zu danken, dass sie das Buch bereits in dritter Auflage veröffentlicht hat.
 
Hoßfeld, Uwe: Biologie und Politik. Die Herkunft des Menschen. Landeszentrale für politische Bildung Thüringen 2017, 3. Auflage, 102 Seiten, ISBN 978-3-937967-74-5

Mittwoch, August 02, 2017

„Gesinnungslose Wichte“

Erika Steinbach wärmt bei Twitter eine Neonazi-Fälschung auf, die Heinrich Heine als angeblichen Autor eines fremdenfeindlichen Gedichts präsentiert

Wenn man glaubt, eine Sache sei so eklig, dass bestimmt niemand mehr sie anfasst, kommt fast mit Sicherheit Erika Steinbach daher und beweist das Gegenteil.

Auf ihrem an Geschmacklosigkeiten gewiss nicht armen Twitter-Account veröffentlichte die im Januar 2017 aus der CDU und deren Bundestagsfraktion ausgetretene Abgeordnete am 31.7.2017. einen besonders perfiden Tweet. Als Bild angehängt war ein gereimter Text, in welchem über „Türken, Inder, Hottentotten“ gehetzt wird, die angeblich wie „Maden in dem Speck“ in „Europa nisten“ wollen. Behauptet wird, diesen Text habe der Dichter Heinrich Heine (1797-1856) verfasst. Steinbach ergänzte: „Achtung, Heinrich Heine.......Ähnlichkeiten mit heute rein zufällig.....“



Nun ist es ein probates Mittel von allerlei Fremdenfeinden, für ihre persönliche Xenophobie quasi als Entlastung einen Autoritätsbeweis anzuführen. Nicht selten sind solche Gesellinnen und Gesellen ja gleichzeitig auch obrigkeitshörig. Schon mindestens seit 2008 machte jedenfalls der angebliche Heine-Text auf dem neonazistischen Internetportal „Altermedia“ die Runde. Im Jahr darauf veröffentlichte ihn laut „Endstation Rechts“ auch der damalige sächsische NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel.

Was Frau Steinbach, wäre sie nicht so offensichtlich berauscht von der Demagogie des Textes, schnell hätte herausfinden können: der xenophobe Reim stammt (natürlich) nicht von Heinrich Heine. Das war bereits 2009 erwiesen.  Das renommierte Heinrich-Heine-Institut der Landeshauptstadt Düsseldorf hatte im Januar 2009 dem Portal „Endstation Rechts“ versichert, „dass es sich bei diesem Gedicht nachweislich nicht um ein Gedicht von Heine handelt.“ Das wurde seinerzeit nicht nur von „Endstation Rechts“ berichtet, im Netz finden sich zahlreiche Hinweise auf die Fälschung. Überprüfen lässt sich das leicht mit der Volltextsuchmaschine des Heinrich-Heine-Portals: in keinem Werk Heines finden sich die ihm zugeschriebenen Zeilen. Wie auch? „Offenbar ist die Fälschung Anfang der 90er Jahre zum ersten Mal aufgetaucht und hat dann in rechten Kreisen rasche Verbreitung gefunden“, heißt es bei „Endstation Rechts“. Im Jahr 2013 etwa taucht der gefälschte Reim im einschlägigen Blog eines Michael Mannheimer auf, heute kursiert er im AfD- und Pegida-Milieu. Wie muss der anonyme Fälscher aus der Neonazi-Szene über seinen Coup wohl gelacht haben, ausgerechnet Heine, den deutschen Dichter jüdischer Herkunft, den Autor der „Schlesischen Weber“ und von „Deutschland. Ein Wintermärchen“, Sozialist und Kosmopolit, ab 1831 im französischen Exil, dessen Bücher 1933 verbrannt wurden und dessen Werke in der Nazi-Zeit verboten waren, als angeblichen Urheber eines fremdenfeindlichen Gedichts zu präsentieren!

In die Tradition dieses neonazistischen Fälschers, in die Tradition des Neonazi-Portals „Altermedia“ und in die Tradition eines NPD-Gansel hat sich zeitweise auch Erika Steinbach gestellt, bewusst oder unbewusst. Dass Steinbach in der CDU-Bundestagsfraktion von November 2005 bis zu ihrem Austritt Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Menschenrechte und humanitäre Hilfe“ sein konnte, ist einer der wirklich gruseligen Aspekte dieser Geschichte.

Wie würde Heinrich Heine einer Erika Steinbach begegnen? Womöglich so:
„Meine ganze schweigende Verachtung widme ich
hingegen dem gesinnungslosen Wichte, der aus
leidiger Scheelsucht oder unsauberer Privatgiftig-
keit meinen guten Leumund in der öffentlichen
Meinung herabzuwürdigen sucht, und dabey die
Maske des Patriotismus, wo nicht gar die der
Religion und der Moral, benutzt.“
(Aus: Deutschland. Ein Wintermärchen)



Steinbach hat ihren Tweet am 1.8. nach über elf Stunden kommentarlos wieder gelöscht (recherchiert bei Politwoops), agiert gegenüber denjenigen, die sie für die zeitweise Nutzung des gefälschten Zitats kritisieren, gewohnt aggressiv und uneinsichtig.



Quellen

Blog Michael Mannheimer:
https://michael-mannheimer.net/2013/10/20/islamische-massenimmigration-ahnte-heinrich-heine-was-auf-europa-zukommen-wird/
Der zitierte Artikel bei „Endstation rechts“:
http://www.endstation-rechts.de/news/kategorie/videos-landtag/artikel/schlecht-gereimt-gansel-benutzt-falsches-heine-zitat.html
Heinrich-Heine-Portal – Volltextsuchmaschine:
http://www.hhp.uni-trier.de/Projekte/HHP/searchengine
Deutschland. Ein Wintermärchen (1844):
http://www.deutschestextarchiv.de/book/show/heine_wintermaehrchen_1844
Politwoops - Erika Steinbach:
https://www.politwoops.de/p/unknown/SteinbachErika

Mittwoch, Dezember 16, 2015

Höckes Rassismus

Erneut hat der thüringische AfD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Björn Höcke mit Anleihen bei der völkischen Rhetorik für einen Eklat gesorgt. In einem Vortrag beim rechten „Institut für Staatspolitik“ postulierte er zwei verschiedenen Menschentypen, indem er biologische Theorien über unterschiedliche Fortpflanzungsstrategien von Lebewesen auf den Menschen übertrug: „Die Evolution hat Afrika und Europa, vereinfacht gesagt, zwei unterschiedliche Reproduktionsstrategien beschert“, so Höcke, der vor meinem „lebensbejahenden afrikanischen Ausbreitungstyp“ warnte. Europa müsse seine Grenzen sichern, als Schutz vor dem „Bevölkerungsüberschuss Afrikas“, und um zu erreichen, dass afrikanische Staaten zu einer „ökologisch nachhaltigen Bevölkerungspolitik“ finden. Kritiker warfen Höcke daraufhin Rassismus vor, der Präsident des Thüringer Landtags, Christian Carius (CDU), nannte ihn einen Rechtsextremisten.
Beides zu Recht, wie eine kurze Analyse zeigt. Der in Tunis geborene französischer Soziologe Albert Memmi definiert Rassismus weithin anerkannt als „die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen“. Die biologische Unterscheidung verschiedener „Menschenrassen“ stammt aus der anthropologischen Forschung des 18./19. Jahrhunderts, wie der Wissenschaftshistoriker Uwe Hoßfeld (Universität Jena) erläutert: Rassismus sei hier wissenschaftlich begründet werden, um beispielsweise Hierarchisierungen rechtfertigen zu können.
In Hitlers „Mein Kampf“ und später in der Ideologie der NSDAP spielten – Ergebnis einer eklektischen Verarbeitung von Sozialdarwinismus, biologischem Rassismus, Antisemitismus und okkultistischen Phantastereien – Thesen von höheren und niederen Rassen, die miteinander im Kampf liegen, sowie Warnungen vor „Rassenmischung“ eine wichtige Rolle. Sie kulminierten in Holocaust und rassenideologischem Vernichtungskrieg. Nach dem Ende des Faschismus waren biologische Rassentheorien verständlicherweise diskreditiert, es fand indes, wie der Politologe Christoph Butterwegge schreibt, eine Metamorphose vom biologischen zum  Kulturrassismus („Ethnopluralismus“) statt. Höcke geht in seinen Vortrag jedoch geradezu idealtypisch zum biologischen Rassismus, wie er auch für Hitler und die NSDAP kennzeichnend war, zurück.

Auch erschienen im Linken Parlamentsreport Nr. 25-26/2015