Auch erschienen in meiner Kolumne "Das Letzte" im Linken Parlamentsreport Nr. 8/2013.
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Tel. 0176/23790691
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Kategorien betroffener Personen
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Verwendete Begrifflichkeiten
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„Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten.
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„Profiling“ jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftliche Lage, Gesundheit, persönliche Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.
Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.
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Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen Zugangs zu den Daten, als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, Löschung von Daten und Reaktion auf Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung, bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 25 DSGVO).
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Die Nutzung der Emojis erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, d.h. Interesse an einer attraktiven Gestaltung unseres Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO.
Mittwoch, April 24, 2013
Barth schöpft im Trüben
Auch erschienen in meiner Kolumne "Das Letzte" im Linken Parlamentsreport Nr. 8/2013.
Mittwoch, April 10, 2013
Große Koalition der Sicherheitsfanatiker
Donnerstag, März 21, 2013
Destruktive Strukturen
Als ein Mann vom Dach eines Hotels in Rom Menschen tötet und dann Geiseln nimmt, geht die Polizei von einem Amokläufer aus. Doch es handelt sich um einen abtrünnigen Killer der CIA, der Rache nehmen will. Die Agency plant gerade einen Staatsstreich in Afrika, also nimmt der örtliche CIA-Chef die Sache rasch selbst in die Hand: mit einem gemeinen Trick lässt er den Killer und einen möglichen Verräter – sowie langjährigen Freund – sich in einem blutigen Showdown gegenseitig umbringen. Die Paranoia, seit dem Watergate-Skandal im Repertoire westlicher Geheimdienstfilme verankert, ist immanentes Gestaltungsmittel.
Der Film wurde zwei Jahre nach dem italienischen Kinostart in der DDR aufgeführt. In der Bundesrepublik kam er nicht in die Kinos, erst 1988 wurde er im Fernsehen ausgestrahlt. Bis heute gibt es keine deutschsprachige DVD (nur das italienische Original), lediglich eine um mehrere Minuten gekürzte (und extrem überteuerte) VHS-Kassette. Dafür liegt jetzt der Zwischenbericht des Untersuchungsausschusses zur Neonazi-Terrorgruppe NSU vor, der systemisches Versagen von Sicherheitsbehörden illustriert.
Auch veröffentlicht in meiner Kolumne "Das Letzte" im Linken Parlamentsreport Nr. 6/2013.
Dienstag, März 12, 2013
Allerlei Statistik
Veröffentlicht in meiner Kolumne "Das Letzte" im Linken Parlamentsreport Nr. 5/2013
Dienstag, Februar 26, 2013
Ehrliche Kapitalismuskritik
Auch veröffentlicht in meiner Kolumne "Das Letzte" im Linken Parlamentsreport Nr. 4/2013
Dienstag, Februar 12, 2013
Stasi revisited
Dienstag, Januar 29, 2013
Konservative Luftnummer
Im vergangenen Herbst war der „Berliner Kreis“, ein Zusammenschluss von „Jetzt erst Recht“-Konservativen der mittleren Ebene der CDU, kurzzeitig an die Öffentlichkeit gegangen. Man verstehe sich als loses „Netzwerk von aktiven Bundes- und Landespolitikern der CDU und der CSU“, hieß es aus der vor allem männlichen Runde, die nicht weniger als eine „starke konservative Stimme“ in der Union konstituieren und die vermeintliche „Sozialdemokratisierung“ vor allem der Mutterpartei CDU bekämpfen wollte. In einer „Standortbestimmung“ jammerte man dann hauptsächlich über deren zurück gehende Mitgliederzahlen. Alles in allem entpuppte sich der seltsame Kreis sehr schnell als Luftnummer. Über „ein konservatives Rebelliönchen“ höhnte die Wochenzeitung „Die Zeit“ und selbst die Protagonisten waren über die eigene Courage erschrocken: Nicht einmal offizielle Parteigliederung wollte die Gruppe um Christean Wagner, Fraktionsvorsitzender der CDU im Hessischen Landtag, mehr werden.
Anders die fast zeitgleich auftauchende „Wahlalternative 2013“, gegründet von ehemaligen sowie aktiven CDU-Mitgliedern. Sie gab zunächst an, sich bei der Bundestagswahl 2013 den Freien Wählern anzuschließen. Dem Klientel dieser „Wahlalternative“ ist Mimikry fremd: sie kritisierte Parteien, die sich fürchten, antieuropäisch oder deutsch-national zu erscheinen. Inzwischen denke die „Wahlalternative“ über die Gründung einer eigenen Partei nach, wusste die Rechtspostille „Junge Freiheit“ zu berichten. Man glaubt wohl, mit mehr Populismus „nationale Interessen“ besser vertreten zu können.
Auch erschienen in meiner Kolumne "Das Letzte" im "Linken Parlamentsreport" Nr. 2/2013.
Dienstag, Januar 15, 2013
„Nie generell dagegen“
Mittwoch, Dezember 19, 2012
Auf dicke Hose machen
Ich habe mich überzeugt, dass mindestens ein Beitrag in der aktuellen Ausgabe der „Lebendigen Stadt“, die ich gerade auf dem Tisch habe, keinerlei „besonderen kulturellen und künstlerischen Wert“ verströmt. „Es geht nicht um den Mutter-Teresa-Preis“, lautet der knallige Titel eines ganzseitigen Kommentars von Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln und berüchtigter Schwätzer auf Stammtischniveau. Er ist übrigens Mitglied der SPD und des Stiftungsrates.
Jener Buschkowsky darf deshalb nicht nur ungeniert seinen sozialrassistischen Erguss „Neuköln ist überall“ bewerben, sprachlich einen auf dicke Hose machen (Neukölln sei laut des Großmauls nämlich „nichts für Weicheier“) und Einwanderern „vordemokratische Traditionen“ unterstellen.
Vielleicht könnte Buschkowsky aufhören, ein Weichei zu sein: Warum gibt er sich nicht endlich den (Rechts-)Ruck und gründet mit Thilo Sarrazin einen „Rassistischen Arbeitskreis“ in der SPD? Publikationsmöglichkeiten würden beide allemal finden. Auf die „Lebendige Stadt“ wären sie nicht angewiesen.
Die bekommt im Übrigen jetzt eine Nachricht von mir: ich möchte keine weitere Zusendung, solange sich dort Gestalten wie Buschkowsky tummeln.
Zuerst erschienen in meiner Kolumne "Das Letzte" im "Linken Parlamentsreport" Nr. 25/2012.
Samstag, Dezember 01, 2012
Wenig überraschend
Nein, Häme ist eigentlich fehl am Platze, wenn auch die Entwicklung nicht wirklich überrascht. In der FTD erscheinen derzeit nur schlecht als Artikel getarnte Nachrufe, deren Kontext aufschlussreich ist: ihr Untergang sei „ein Desaster für uns“, denn damit „brechen uns die erfahrenen Ansprechpartner weg“, wird in einem aktuellen Text die berüchtigte Investmentbank Goldman Sachs zitiert. Dass es vielleicht gerade diese Nähe von Journalisten zur destruktiven Finanzbranche ist, wegen der die Leser sich abwenden, darüber denkt man wohl nicht nach. Die dapd gehörte ohnehin einem Finanzinvestor...
Interessant ist die Entwicklung der einst angesehenen FR. Die wurde 2004 von der SPD-Medienholding DDVG übernommen. Zwei Jahre später feuerte man den Chefredakteur. Nach dessen Angaben lag die Ursache im Streit mit SPD-Schatzmeisterin Wettig-Danielmeier, die eine negative Berichterstattung über die Linkspartei angeregt hatte. Dann wurde der Medienkonzern DuMont Schauberg Mehrheitseigner der FR, der sie endgültig tot sparte. Diese FR war nur ein erbärmlicher Schatten früherer Tage.
Interessant ist, dass in Deutschland die Auflagenhöhe von Zeitungen durch eine „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.“ (IVW) ermittelt wird. Journalismus nur als Verpackung von Werbeanzeigen? Das kann nicht gut gehen.
Zuerst erschienen in meiner Kolumne "Das Letzte" im "Linken Parlamentsreport" Nr. 24/2012.
Dienstag, November 13, 2012
Gefahr aus der Mitte
Zuerst erschienen in meiner Kolumne "Das Letzte" im Linken Parlamentsreport" Nr. 23/2012.
Buchtipp: Netzpolitik als Gesellschaftspolitik
Weiterlesen bei NGO-Online.
Dienstag, Oktober 30, 2012
Abrechnung mit dem „Präsidenten der Scheinheiligkeit“
Der Text ist auch veröffentlicht im "Linken Parlamentsreport" Nr. 22/2012.
Schwere Geschütze
Donnerstag, Oktober 18, 2012
FDP wittert Morgenluft
Zuerst erschienen in meiner Kolumne "Das Letzte" im "Linken Parlamentsreport" Nr. 21/2012.
Mittwoch, Oktober 03, 2012
Den Bock zum Gärtner machen?
Es war Peer Steinbrück, der aktuelle SPD-Kandidat, der 2007 als Bundesfinanzminister der „Großen Koalition“ Kritik an den berüchtigten Hedgefonds und Beteiligungsgesellschaften brüsk zurückwies: wer diese Gesellschaften generell ablehne, müsse wissen, dass „Investitionsmöglichkeiten und damit Arbeitsplätze in Deutschland verloren gehen“, schrieb er seinerzeit in einem Brief an die Fraktionen von CDU/CSU und SPD. Nebenbei: mit derlei Stammtischparolen würden sich auch Kernkraftwerke, Rüstungsindustrie oder organisierte Kriminalität bewerben lassen. Aber Steinbrück legte nach, warnte vor dem „Horrorszenario“, das Hegdgefonds-Kritiker angeblich zeichneten, mochte sich allenfalls ein Rating für die gefährlichen Spekulantenfonds vorstellen – und selbst das „möglichst auch in Kooperation mit dem Management von Hedgefonds“. Gemeinsam mit seinem Staatssekretär hatte er die Spielräume der Spekulanten zunächst sogar erweitert.
Dass Steinbrück heute Hedgefonds stärker beaufsichtigen will, ist die übliche sozialdemokratische Mimikry, nach der Wahl macht die SPD naturgemäß mit der CDU ohnehin das Gegenteil von dem, was sie vorher versprochen hat. Steinbrück war als Minister angesichts der Finanzkrise Teil des Problems. Warum bitteschön soll er jetzt Kanzler werden?
Zuerst erschienen in meiner Kolumne "Das Letzte" im "Linken Parlamentsreport" Nr. 20/2012.
Mittwoch, September 19, 2012
Gut gemeint?
Donnerstag, September 13, 2012
Gurkentruppe
Ob einem ein Zeitungsartikel gefällt, ist Geschmackssache, gerade beim Feuilleton. Nur noch als peinlich empfinde ich allerdings die Beiträge eines Hans-Dieter Schütt, der beim „Neuen Deutschland“ (ND) offenbar Narrenfreiheit für Verbalonanistik genießt. Die Zeitung und Schütt, in der DDR Ideologie-Einpeitscher von Politbüros Gnaden, verhöhnen am 27. August Oskar Lafontaine, Claudia Roth und Frank-Walter Steinmeier als „Belehrungs- und Bekehrungsclowns“, die sich „vor aller Öffentlichkeit zum Affen machen“. Man muss sich schon fragen, was uns die Zeitung mit einer unappetitlichen Mischung aus Schütts gequirltem Textbrei und bewusst ausgewählten Fotos ausschließlich von Oppositionspolitikern sagen will. Beim ND, das wöchentlich in eigener Sache nach Solidarität jammert und um Abonnenten bettelt, scheinen einige Leute diese Solidarität als Einbahnstraße zu verstehen. Apropos: meine Solidarität mit dem Blatt ist inzwischen aus verschiedenen Gründen fast aufgebraucht.
Samstag, August 25, 2012
Parteipolitische Privatkriege
Nein, Spaß beiseite, meine Reise in die Schweiz ist ganz problemlos verlaufen. Im Gegenteil: es war sehr schön, mit ganz normalen, freundlichen Menschen und wunderbaren Eindrücken (wie einer Seilbahnfahrt auf 3.800 Meter oder dem Blick aufs Matterhorn bei bestem Wetter). Sogar Geld an einem Schweizer Bankautomaten habe ich abgehoben...
Trotz der deutschen Sommerlochdebatte um das Für und Wieder eines härteren Kurses gegen das Alpenland, die innenpolitisch motiviert ist. Trotz einer etwas verworrenen Situation, denn das Gebaren von Schweizer Banken im Umgang mit Steuerflüchtigen ist kritikwürdig. Doch Sigmar Gabriels Vorstoß erfolgt nur im Eigeninteresse. Sie gilt seiner Ambition auf die Kanzlerkandidatur, sie gilt den Bundestagswahlen im nächsten Jahr (ebenso die Reaktion der CSU). Solchen parteipolitischen Narreteien sollte man aber außenpolitische Seriosität nicht opfern.
Zuerst veröffentlicht in meiner Kolumne "Das Letzte" im "Linken Parlamentsreport" Nr. 17/2012 (PDF, S. 4).
Montag, August 13, 2012
Unheimlich
Anstatt diese Programmatik, der Nescovic auch als parteiloser Abgeordneter seinen Wählern gegenüber verpflichtet ist, aktiv umzusetzen, nähert sich der frühere Richter argumentativ Leuten wie CSU-Innenminister Friedrich an. „Ich will die Transparenz gegenüber dem Parlament verstärken und weitere Möglichkeiten schaffen, die Arbeit der Geheimdienste zu begleiten“, hatte der angekündigt. Friedrich will außerdem mehr Kompetenzen für die Aktenvernichter des Kölner Bundesamtes und ihre Landeskollegen wie den „kleinen Adolf“ aus Hessen. Von „größeren, schlagkräftigeren Einheiten“ der Geheimen wird phantasiert.
Nescovic vernebelt nicht nur, er relativiert mit fragwürdigen Vergleichen verantwortungslos die jahrzehntelange Skandalgeschichte des „Verfassungsschutzes“, die im Versagen angesichts der Neonazi-Terrorgruppe NSU kulminierte. Er wolle dem Geheimdienst die „die Unheimlichkeit nehmen“, hat Nescovic angekündigt. Ich gebe zu, dass mir auch seine Intentionen unheimlich sind.
Zuerst veröffentlicht in meiner Kolumne "Das Letzte" im "Linken Parlamentsreport" Nr. 16/1012 (PDF, S. 10).
Mittwoch, Juli 25, 2012
Schurkenstaat
Donnerstag, Juli 12, 2012
Der Demokratielenker
Zuerst erschienen in meiner Kolumne "Das Letzte" im "Linken Parlamentsreport" 14/2012.
Montag, Juli 02, 2012
Sturm im Wasserglas?
Dienstag, Juni 19, 2012
Dubioser Geselle
http://bit.ly/Kx5e0G
Mittwoch, Mai 30, 2012
Entmachtung des Parlaments?
Dienstag, Mai 22, 2012
Zukunft der Arbeit
Donnerstag, Mai 10, 2012
Neuerscheinung
Mittwoch, Mai 09, 2012
Unappetitlich
http://bit.ly/IIxwPu
Freitag, März 23, 2012
Linke und Internet
http://tinyurl.com/7dl2qgl
Wirtschaft und NSDAP
http://tinyurl.com/7t274rx
Mittwoch, Februar 22, 2012
Gauck grotesk gestrig
Alle Bundestagsparteien mochte Angela Merkel diesmal nicht vorladen. Die Linkspartei blieb außen vor, was sich als Glücksfall erweist. Sie kann selbstbewusst sagen, an der Inthronisierung eines Joachim Gauck nicht beteiligt gewesen zu sein. Schuld an dem Elend tragen andere.
Denn nun wird es ernst mit dem „Kandidaten der Herzen“, auch wenn Merkel sich zierte. Doch daran erinnert sich bald niemand mehr. Ein Sigmar Gabriel aber dürfte, wenn der Rausch, Merkel geärgert zu haben, verflogen ist, merken, dass Gauck ihn und seine Partei letztlich verachtet.
Es lässt auch aufhorchen, dass von Gauck stets als vom „ehemaligen Bürgerrechtler“ gesprochen wird. Die wiederkehrende Phrase ist nicht der Denkfaulheit der Journalisten geschuldet, der künftige Ersatzmonarch des durch die Krise beunruhigten Bürgertums ist tatsächlich vor allem „ehemalig“. Ein Ende der deutschen Kriegseinsätze, Zügelung der Finanzzocker, eine solidarische Gesellschaft – bei Gauck alles Fehlanzeige. Der Kandidat spaltet, ist grotesk gestrig und bei vielen kommt der Kater bestimmt.
Man dürfe nicht erwarten, er sei ein Supermann und fehlerloser Mensch, hat Gauck in einer ersten Stellungnahme geäußert. Das muss ihm schwergefallen sein.
Sonntag, Januar 15, 2012
Wulff, Bild, Gauck
http://tinyurl.com/6r336f8
Freitag, Dezember 02, 2011
Elser
http://tinyurl.com/cspclom
http://www.blogger.com/img/blank.gif
Freitag, November 11, 2011
Mahlen Mühlen langsam?
http://tinyurl.com/bmtas4o
Donnerstag, Oktober 13, 2011
Buchbesprechung
http://tinyurl.com/6f5my6g
Dienstag, September 13, 2011
Schändliches Ansinnen der NPD
http://tinyurl.com/6ycgu46
Donnerstag, September 08, 2011
Artikel auch bei DToday
http://tinyurl.com/3l77aqy
Montag, September 05, 2011
Medienmacht
Wie schreibt Johannes von Müller: "Der Mächtigste soll sich am wenigsten erlauben." Für Raue wohl ein Rat aus einem anderen Universum.
http://tinyurl.com/42jz53w
Mittwoch, August 24, 2011
Medienbrei
http://tinyurl.com/3qlq43g
Montag, August 01, 2011
Hardcore
Dienstag, Juli 19, 2011
„Abhängig von Kernenergie“
http://alturl.com/7mj3z
Freitag, Juni 24, 2011
Blickfang
Montag, April 18, 2011
Gute Freunde
Mein Artikel bei thueringenlinks.de
http://tinyurl.com/6zru8xr
Mittwoch, April 06, 2011
Volles Programm
Patrick Kurth während des Weiberfaschings in Erfurt. Wahrscheinlich trug er beim Besuch in Nordkorea ähnliche Kleidung.
Die FDP befindet sich im freien Fall: wirkungsmächtiger als der angekündigte Rückzug von Guido Westerwelle vom Vorsitz der je nach Sichtweise quietsch- oder giftgelben Spaßpartei erscheint ein anderer Fakt. Nein, gemeint ist nicht der Versuch einiger liberaler Wendehälse, sich flugs an die Spitze der Antiatombewegung zu stellen (möglicherweise fordern erste FDPler bald auch Mindestlohn und „Hartz IV muss weg!“). Patrick Kurth, der FDP-Bundestagsabgeordnete und „Generalsekretär“ der Thüringer Landesdependenz der selbst ernannten Partei der Besserverdienenden, besucht Nordkorea – jawohl, die Koreanische Demokratische Volksrepublik (Kommunisten!) – gemeinsam mit Claudia Roth, der Vorsitzenden der Grünen (was an sich schon Strafe ist). Auch wenn die Politiker nur eine Delegation des Deutschen Fußballbundes (DFB) begleitet haben, stand einiges auf dem Programm: ein koreanischer Vize-Außenminister, „Brücken für eine kulturelle Zusammenarbeit“ wollte Frau Roth bauen und vielleicht konnte Patrick Kurth mit kommunistischen Funktionären plaudern – so von Generalsekretär zu Generalsekretär.
Die deutsche Delegation war 48 Stunden im Land. Der DFB-Chef Theo Zwanziger unterzeichnete am Ende ein Partnerschaftsabkommen mit dem nordkoreanischen Fußballverband, Kurth wohl trotz der derzeitigen inhaltlichen Neuausrichtung der FDP (noch) kein solches mit der Partei der Arbeit Koreas. Nach Medienberichten soll Kurth auch darauf verzichtet haben, das Mausoleum des langjährigen Partei- und Staatschefs Kim Il-sung zu besuchen. Verständlich: Mausoleen flössen FDP-Politikern derzeit nun einmal Angst ein. Sicher zu Recht; sie wissen ja nicht, wer gemeinsam mit dem in Bälde verflossenen Westerwelle ins politische Endlager verfrachtet wird.
Foto: Wogawa
Mittwoch, März 23, 2011
Strafe genug

"Black Hasi", neuer Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt?
(Abbildung ähnlich)
Angela Merkel, die Bundesvorsitzende der CDU, ist bescheiden geworden. Den Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt schätzt die Bundeskanzlerin als „großen Erfolg“ für ihre CDU ein. Die hat zwar gute zehn Prozent gegenüber 2006 verloren – anscheinend befürchtete Merkel aber größere Verluste. Inwieweit dabei die ungewöhnliche Idee eine Rolle gespielt hat, den eher drögen CDU-Spitzenkandidaten Reiner Haseloff im Wahlkampf als „Black Hasi“ zu bewerben, werden jetzt Wahlforscher und Psychologen herausfinden können. Einschränkend gilt festzuhalten: Haseloffs Nickname prangte zu Werbezwecken nicht auf Utensilien der Sado-Maso-Szene, sondern auf Kaffeepäckchen der Marke „Mona“.
Vergleicht man die Resultate des aktuellen Urnengangs mit den Ergebnissen der Thüringer Landtagswahl von 2009, zieht ein Deja-vue herauf. Eine CDU mit sinkender Akzeptanz beim Wähler und eine SPD im „Eiertanz“ (so kommentiert die Frankfurter Rundschau). Denn: in Sachsen-Anhalt trat die SPD im Wahlkampf für ein Vergabegesetz ein, für faire Löhne und für längeres gemeinsames Lernen. Ebenso die Linke. Doch SPD-Chef Sigmar Gabriel dekretiert, es spreche viel für eine Fortführung der Koalition mit der CDU. Und vor Ort taktiert ein Jens Bullerjahn so abgeschmackt wie weiland Christoph Matschie. Letzteren nimmt man in Thüringen inzwischen kaum noch wahr, obwohl er als SPD-Landeschef und Vize-Ministerpräsident amtiert. Doch Matschie ist politischer Leichtmatrose geblieben. Zwischen den Schwergewichten der Koalition, der landesmütterlichen CDU-Ministerpräsidentin und dem agilen SPD-Wirtschaftsminister, wird er pulverisiert. Und in Sachsen-Anhalt? Dort tritt wahrscheinlich „Black Hasi“ als neuer Ministerpräsident an. Das ist doch eigentlich Strafe genug?
Mittwoch, März 16, 2011
Unsinn
Dienstag, März 08, 2011
Provinzposse

Das ist leider nicht der Apoldaer Faschingsumzug.
In Apolda geriet der diesjährige Faschingsumzug schon im Vorfeld zur peinlichen Provinzposse. Von ein paar Spießbürgern wurde in vorauseilendem Gehorsam der besonders tiefe Hofknicks organisiert.
http://tinyurl.com/6zru8xr
Mittwoch, Februar 23, 2011
"Adel im Untergang*" (*Ludwig Renn)
http://tinyurl.com/67lh656
Dienstag, Februar 15, 2011
Was kostet die Demokratie?

Bild: Geschäftsordnungsdebatte im Bundestag?
Noch einmal Parlamentarismus. Wenn es nach dem Geschäftsordnungsausschuss des Deutschen Bundestages geht, dann werden bestimmte Abgeordnete künftig zur Kasse gebeten. Und zwar diejenigen, die sich im Bundestag richtig daneben benehmen. Nach Medienberichten geht es um Geldbußen von 500 oder 1.000 Euro, die von denjenigen Parlamentariern verlangt werden können, die sich eine „gröbliche Verletzung der Ordnung“ geleistet haben. Gemeint sind Linke, die mit Transparenten oder T-Shirts protestieren. Den Scharfmacher spielt wieder einmal die SPD.
Weiter auf ThüringenLinks:
http://tinyurl.com/658xqrg
Donnerstag, Februar 10, 2011
Nur Parlamentarismus light?
Mein Kommmentar bei ThüringenLinks:
http://tinyurl.com/4tjllax
Samstag, Januar 29, 2011
Gewalttätig und propagandistisch

Bild: Der Film "Tal der Wölfe - Palästina" (Abbildung ähnlich) - fürsorgliche FSK verhindert zum Glück, dass Menschen unter 18 durch den zu gewalttätigen und zu propagandistischen Streifen gefährdet werden
Der bereits vor seiner Aufführung höchst umstrittene türkische Film "Tal der Wölfe - Palästina" ist von der für ihre stets ebenso gerechten wie transparenten Entscheidungen bekannten "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK) mit der Alterfreigabe "18" versehen worden und darf damit nur Erwachsenen gezeigt werden. Bei der FSK hieß es zur Begründung, der Streifen enthalte zu viele Gewaltszenen, um ihn Jugendlichen zeigen zu können. Zudem wurden "propagandistische Tendenzen" bemängelt. Alles völlig zu Recht, wie ich finde.
http://tinyurl.com/4ou33pn
Mittwoch, Januar 26, 2011
Unwissenschaftlicher Mummenschanz
http://tinyurl.com/6y5s9cj
Dienstag, Januar 25, 2011
Neues Internetportal
http://www.linkesthueringen.de/
Mittwoch, Januar 19, 2011
Dieter hat (noch) ein Auto

Zunächst eine Klarstellung: diese Überschrift stand natürlich NICHT über dem Artikel in der gestrigen "Thüringischen Landeszeitung", Althaus war demokratisch gewählter Ministerpräsident von Thüringen (also Vorsicht: SATIRE!).
"Schau dir den Dieter an, der hat sogar ein Auto", heißt es in einem Song der Ärzte. Auch Dieter Althaus hat ein Auto, einen Dienstwagen (noch). Und er hat sich zurückgemeldet. Nach seinem Rücktritt als Ministerpräsident von Thüringen war er weitgehend in der Versenkung verschwunden, gestern referierte er in Weimar vor irgendwelchen Industriebossen über irgendetwas. Geschenkt. Wichtiger sind die Hinweise über einen Aufgabenwechsel. Althaus ist beim österreichischen Autokonzern Magna nämlich nicht mehr verantwortlich für die Kontakte zum bedeutenden Kunden Volkswagen. Er ist jetzt "Vice President Governmental Affairs". Und wer wollte ernsthaft behaupten, dass Althaus sich damit nicht auskennt...
http://www.althaus-das-buch.de/
Dienstag, Januar 18, 2011
Konservatismus in den Farben der CDU

Der Spiegel-Journalist Jan Fleischhauer hat 2009 ein Buch mit dem Titel „Unter Linken. Von einem der aus Versehen konservativ wurde“ verfasst, eine Art Selbstgespräch über zähe 351 Seiten. Das Ganze entpuppte sich schnell als postpubertäre Rebellion des 1962 geborenen Mannes gegen seine offenbar dominante SPD-Mutter. Wegen des intellektuell eher schwachbrüstigen Opus zweifelte Thomas Blum im Freitag gar „an der Zurechnungsfähigkeit des Autors“ (also Fleischhauers), in der FAZ bescheinigte ihm Julia Encke immerhin „Lebenslangweiligkeiten“.
Eine stimmige Erklärung, was er mit „links“ überhaupt meinte, blieb Fleischhauer ebenso schuldig wie die für „konservativ“. Doch nicht deshalb fragen eine Reihe von Autorinnen und Autoren „Was heißt heute konservativ?“ im gleichnamigen Buch, 2010 herausgegeben von Mike Mohring, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag. Eine Reise durch den Konservatismus in den Farben der CDU - einschließlich des launigen Hinweises des italienischen Hardliners Rocco Buttiglione, Nicht-Christen seien gar keine richtigen Europäer... Meine Rezension:
http://tinyurl.com/4mb5mdj
Foto: Wogawa
Dienstag, Januar 11, 2011
SPD: viel zu bescheiden
Dabei geht es Gabriel nach eigenem Bekunden freilich „um grundsätzliche Fragen“. Die SPD will sich nämlich als „Partei des Fortschritts“ profilieren, heißt es. Dazu diskutierte der Vorstand mit Intellektuellen. Der österreichische Publizist Robert Misik schlug der SPD nun vor, mit folgender Aussage für sich zu werben: „Wählt’s uns, denn mit uns wird's langsamer schlechter als mit den anderen.“
Bitte nicht so bescheiden – das wäre doch eine erhebliche Untertreibung. In der Vergangenheit war es doch ganz anders: die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe, erhebliche Rentenkürzungen durch ein späteres Eintrittsalter, die radikale Ausweitung des Niedriglohnsektors, Steuergeschenke an die Reichen und ähnlich fortschrittliche Dinge hätte sich eine bürgerliche Regierung wahrscheinlich nicht so schnell gewagt.
http://tinyurl.com/4cb6zfu
Samstag, Januar 08, 2011
Neue Eseleien der hessischen CDU
http://www.neues-deutschland.de/artikel/188086.jedes-jahr-ein-paar-rote-socken.html
Ich habe mich schon 2008 mit einem Vorgängerpapier der hessischen CDU befasst, Titel meines Textes: "Das wahre Gesicht der CDU: Mit demagogischer Stimmungsmache, Manipulation und Fälschung feiert der Kalte Krieg fröhliche Urständ’". Meinen dort getroffenen Feststellungen über die Eseleien einer sich christlich nennenden Partei ist nichts hinzuzufügen.
http://tinyurl.com/32ph736
Montag, Januar 03, 2011
Umstritten
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/8053759.html